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Fettabsaugung: Im Rahmen des Praxisschwerpunkts „Lymphologie“ werden vorrangig Fettabsaugungen bei Lipödem-Patientinnen durchgeführt. Viele Studien und Untersuchungen haben gezeigt, dass die operative Behandlung des Lipödems eine ausgesprochen sinnvolle Therapie ist, um die Beschwerden dauerhaft zu lindern, die Anzahl an notwendigen manuellen Lymphdrainagen deutlich zu verringern und das Tragen von flachgestrickten Kompressionsstrümpfen verzichtbar zu machen. Aus diesem Grunde stimmen mittlerweile alle Lymphologen der operativen Methode uneingeschränkt zu. Die operative Behandlung des Lipödems ist auch in die Leitlinien zur Therapie des Lipödems aufgenommen worden. Es handelt sich dabei um die sogenannte lymphologische Liposkulptur oder therapeutische, lymphkollektoren-erhaltende Liposuction. Was ist die therapeutische, lymphkollektoren-erhaltende Liposuction? Die therapeutische, lymphkollektoren-erhaltende Liposuction ist aus der klassischen Fettabsaugung entstanden. Allerdings handelt es sich dabei nicht um eine Fettabsaugung aus kosmetischen Gründen, sondern sie beinhaltet folgende Besonderheiten: 1. Der Operateur sollte Lymphologe sein. 2. Die dazu verwendeten Kanülen müssen dünn und dürfen nicht scharf sein, um das Binde-, und Lymphgewebe nicht zu verletzen. 3. Die verwendeten Geräte müssen Vibrationskanülen sein, d. h. die grobe Stocherei, wie sie aus dem Fernsehen bei Fettabsaugungen bekannt ist, fällt bei dieser Methode weg. Mit Vibrationskanülen wird das Fett durch hochfrequente Vibration der Absaugkanülen aus dem Gewebe geschüttelt. Somit wird das Lymph- und Bindegewebe geschont. 4. Die Nachbehandlung: Im Gegensatz zur klassischen Fettabsaugung, bei der nur für wenige Wochen ein Kompressionsmieder im Sinne einer Radlerhose getragen wird, ist die Nachbehandlung beim Lipödem etwas aufwendiger: Notwendig sind 3-6 Monate lang 1-2 manuelle Lymphdrainagen pro Woche sowie das Tragen von flachgestrickten Kompressionsstrümpfen ebenfalls für 3-6 Monate. Der Eingriff kann von uns unter Berücksichtigung dieser Voraussetzungen auf höchstem medizinischem Niveau in der Praxisklinik Ingolstadt durchgeführt werden. Auch die notwendige Anästhesie und die 24-stündige medizinische Überwachung (Übernachtung) nach dem Eingriff sind in der Praxisklinik gewährleistet. Obwohl es sich beim Lipödem nicht um die Operation einer kosmetischen Befindlichkeitsstörung, sondern um die leitliniengerechte Therapie einer echten Erkrankung handelt, wird dieser Eingriff nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Die Behandlung muss aus diesem Grunde privat liquidiert werden. Bitte fragen Sie uns nach den Kosten, sofern Sie sich für einen solchen Eingriff interessieren. Beim Lipödem gilt auch das für Lymphpatienten Gesagte, was Sport, Ernährung und sonstige Verhaltensmaßnahmen angeht. Informationen im Internet: www.lymphnetz.de www.lipoedem-liposuktion.de www.Bundesverband-Lymphselbsthilfe.de
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